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Comic – Der Stil

Was ist ein Comic?

Einen Comic an sich kennt jeder. Er ist meist als Heft gebunden und ist eine grafisch gezeichnete Bildgeschichte, die eigentlich aus mehreren Bildern besteht. Diese Bilder werden durch kurze Texte, z.B. in Sprechblasen, meist in wörtlicher Rede, ergänzt. Im heutigen Sprachgebrauch meint Comic das so genannte Comic-Magazin inklusive seiner Story, Helden und Figuren. Im Tattoo-Bereich steht der Begriff Comic für eine Comicfigur, wie z.B. Superman oder Micky Mouse.

Was wird im Comic-Style tätowiert?

Die Vorlagen entspringen der bunten Vielfalt von Comics oder auch Serien und Filmen. Meist werden die Hauptfiguren als Motiv verwendet, aber auch die Schurken erfreuen sich immer größerer Beliebtheit als Tattoo. Dabei gibt es natürlich keinen Zwang, sich an die Vorlage zu halten, auch fantasiereiche Gestaltungen der Figuren und Kombinationen sind möglich. Motivfindung und Platzierung sind hier, wie bei jedem Tattoo, gut zu durchdenken und auf die Gegebenheiten abzustimmen. Die Bedeutungen der Figuren sind dabei natürlich automatisch zum großen Teil an die dazugehörigen Comics gebunden.

Die meisten Helden entspringen einem der beiden großen Comic-Verlage Marvel und DC, die mittlerweile seit fast 50 Jahren im Geschäft sind. Im Kampf gegen das Böse geht es in beiden Verlagen um menschenbedrohende Feinde, denen man am Ende meist mit übernatürlichen Fähigkeiten entgegentritt. Superhelden können aus dem Alltag entführen. Sie sind mutig und ehrhaft und verkörpern das, was man sein will. Man identifiziert sich gerne mit ihnen. Tattoos von Superhelden haben dieselbe Funktion – sie zeigen den Superhelden auf, der in einem steckt, erinnern an die Kraft des Guten und sind sehr positiv konnotiert. Deshalb sind sie als Tattoo-Motiv sehr beliebt.

Warum ein Comic-Tattoo?

Zum einen sind Tattoos im Comic Style sehr farbenfroh und bunt, sie sind meistens fröhlich und positiv. Die verschiedenen Charaktere bieten viel Platz zur Identifikation. Während jemand, der beiden Eltern früh verloren hat und sein Leben lange Zeit eigenverantwortlich ohne elterliche Fürsorge bestreiten musste, sich vielleicht gut mit Batman identifizieren kann, verbindet jemand anderes vielleicht seine schönsten Kindheitserinnerungen mit einer anderen Figur und möchte diese deshalb stetig auf seinem Körper tragen.

Tattoos sind, egal in welchem Stil, immer etwas, für das man sich entscheidet, weil es einem etwas bedeutet. Sie sollen uns an etwas erinnern, uns mahnen, uns motivieren oder unsere Geschichte erzählen.

Beispiele:

Asterix

Ist eine französische Comicfigur. Er steht für Tapferkeit, Ehrlichkeit, seinen Gerechtigkeitssinn und seine Lebensfreude. Durch einen Zaubertrank erhält er Superkräfte.

Batman

Steht engl. für Fledermausmann, ist ein Superheld der aus Racheantrieb entsteht, seine Eltern werden ermordet und er wird bei der Aufklärung des Verbrechens zu Batman. Auch sein Gegenspieler Joker wird gern tätowiert.

Blade

Ist eine Marvel-Comicfigur. Halb Mensch, halb Vampir vereint er die Stärken beider Spezies im Kampf gegen böse Vampire.

Captain America

Tritt als Superheld im Kostüm in Farben der Vereinigen Staaten auf und kämpft ebenso für das Gute.

Catwoman

Als Vertreterin der Frauenwelt, die in der Comicszene eindeutig seltener sind, rächt sich nach ihrer Wiedererweckung zum Leben durch die Katze Midnight an ihren Mördern.

Elektra

Ist eine Meuchelmöderin, die für Geld jeden tötet. Nach dem Tode ihres Vaters erlernt sie in einer japanischen Ninja-Organisation die tödlichen Kampfkünste und setzt sie als Meuchelmöderin ein.

Daredevil

ebenfalls Marvel-Held, wurde als Kind bei einem Autounfall mit radioaktiver Flüssigkeit übergossen und erblindete dabei. Dabei wurden seine weiteren Sinne enorm geschärft.

Garfield

Ist eine rote Katze mit schwarzen Streifen, der ständig frisst und faul ist. Gern ärgert er den Hund Odie und treibt seinen Besitzer Jon mit Gemeinheiten in den Wahnsinn.